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Fotos: Deutsche Hockey-Agentur / DHB

NEWS

Für den CHTC heißt es am Wochenende: Ab in den Süden und Punkte sammeln.

Die Endrunde der deutschen Meisterschaft im Feldhockey wird in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt in Krefeld ausgetragen. Seit dem vergangenen Wochenende sind die Chancen für das Bundesligateam des CHTC wohl auf ein Minimum gesunken am eigenen Turnier teilnehmen zu können. Denn aus den beiden Heimspielen vom vergangenen Wochenende sprangen nicht die erhofften sechs Punkte heraus, sondern nur drei Zähler. Zu Gast waren der Club an der Alster und einen Tag später der Berliner HC. Gegen die stark eingeschätzten Hamburger wurde mit 3:1-Toren gewonnen. Der Berliner HC hingegen entführte durch einen 4:2-Erfolg drei Punkte aus Krefeld. Robin Rösch, der am Samstag als neuer CHTC-Coach sein Heimdebüt feierte, meinte dazu. „Wir sind traurig, dass wir nicht zweimal gewonnen haben. Dennoch schauen wir weiter von Spiel zu Spiel und geben die Hoffnung nicht auf.“

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CHTC-Damen peilen die zweite Liga an.

Während die Bundesliga-Herren des Crefelder HTC schon ihre ersten Begegnungen in der Rückrunde absolviert haben, biegen die Regionalliga-Damen langsam aber sicher in Zielgerade ihrer Vorbereitung zur zweiten Saisonhälfte ein. Das Saisonziel des Teams von Trainer Sebastian Folkers ist ganz klar definiert: „Wir stehen mit einer makellosen weißen Weste an der Tabellenspitze, d.h. sechs Spiele – 18 Punkte. Alles andere als der Aufstieg in die 2. Bundesliga wäre für alle eine Riesen-Enttäuschung“. Mit zu diesem Erfolg beigetragen haben die beiden chilenischen Nationalspielerinnen Constanza Palma und Torhüterin Natalia Salvador. Die Erstgenannte konnte nicht nach Deutschland zurückkommen, weil sie in ihrer Heimat ein Studium begonnen hat. Dafür hat die chilenische Nationaltorhüterin ihre Freundin Agostina Donnici Nefa mitgebracht, sie kommt allerdings nicht aus Chile, sondern aus San Juan, einer kleinen Stadt im Nordwesten von Argentinien.

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„Captain’s dinner“, „Rock im Wald“ und Weltklasse-Hockeysport - die Final Four bieten für jeden etwas.

„Für eine angemessene Unterbringung der acht Teams mit samt ihrem Begleitpersonal zu sorgen, gehörte zu unseren ersten Amtshandlungen noch bevor wir überhaupt unser Konzept und unsere Bewerbung zur Durchführung der Final Four 2018 an den Deutschen Hockeybund herausgeschickt haben“, betont Hans-Werner Sartory vom Crefelder HTC. „Das war noch Anfang Herbst 2018“. Inzwischen sind es nur noch sieben Wochen bis zum Showdown auf der Gerd-Wellen-Hockeyanlage am Krefelder Stadtwald. Die Endrunde um die deutsche Meisterschaft der Damen und der Herren findet am 9./10. Juni statt. Qualifiziert sind jeweils die vier besten Teams der Bundesliga. Laut Statuten des Deutschen Hockeybundes müssen diese acht Teams in einem Hotel untergebracht werden. Das bedeutet, man braucht 140 Einzel- und Doppelzimmer für Spieler, Trainer, Personal und Betreuer. „Für uns war es keine Frage, unser Haus dem CHTC und den Teams der Final Four zur Verfügung zu stellen“, sagt Bart Vaessen, General Manager des Krefelder Hofs auf der Uerdinger Straße. „Wir haben 160 Zimmer, davon haben wir für das betreffende Wochenende 140 reserviert“, erzählt der Niederländer, der seit einem Jahr die Geschicke des Hotels leitet, weiter. „Dieser Event ist super für die Außenwirkung Krefelds. Wir wollen helfen, den Namen der Stadt nach außen zu tragen. Ich war von der Idee sofort begeistert“. Für den Freitagabend haben sich der Krefelder Hof und der CHTC etwas Besonderes einfallen lassen. „Unter der Headline „Captain’s dinner“ kann Hotel fleißig „genetzwerkt“ werden“, freut sich CHTC-Manager Robert Haake. „Eingeladen dazu sind u.a. Spielerinnen und Spieler, Sponsoren, Businesspartner sowie Vertreter von befreundeten Sportvereinen aus Krefeld“. Die Idee dazu hatte übrigens der Kefelder Bundestagsabgeordnete Otto Fricke, ein gern gesehener Gast auf der CHTC-Hockeyanlage. Die Spieler und Funktionäre werden per Shuttlebus zur Anlage und zurück ins Hotel gefahren. Für die Fans und Besucher aus ganz Deutschland wurden Zimmer im Tryp-Hotel in Fichtenhain geblockt und für Schiris und Offizielle steht das Bockumer Hotel „Alte Post“ zur Verfügung. Inhaberin dort ist das CHTC-Mitglied Gabriele Spörecke.

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Krefeld ist gut vertreten beim größten internationalen Hockeyturnier aller Zeiten.

Die Länge der Liste mit Namen erfolgreicher Krefelder Hockeypielerinnen und -spieler ist beeindruckend. Viele Welt- und Europameister sowie Medaillengewinner von olympischen Spielen sind darunter. Es ist also nicht von ungefähr, dass zu Master-WM-Turnieren immer wieder ehemalige Spieler des Crefelder HTC nominiert werden, um die Deutschen Teams zu verstärken. Das ist 2018 nicht anders. Erstmals sind mit Antje Wiegmann und Barbara Eschler auch zwei ehemalige CHTC-Bundesliga-Spielerinnen dabei, die im W50-Team in Terrassa (in der Nähe von Barcelona) spielen werden. Dort treten vom 27. Juli bis 5. August auch folgende Spieler an: Martin Kalda (M40), Sven Schoppe (M45), Arno Metzer (M50), Johannes Püttmann als Team-Manager und Dirk Wellen (M55). Schon im Juni spielt Peter Körschgen in Barcelona bei seiner ersten WM-Teilnahme mit der deutschen M60-Mannschaft. Nominiert werden könnte Ende Mai auch noch Thomas Pickert für die M50.

Organisiert wird die Weltmeisterschaft von der „International Masters Hockey Association“. Gegründet wurde die IMHA, um internationales Feldhockey für Männer und Frauen ab 35 Jahren zu organisieren und zu fördern. Die WM in Terrassa ist mit 409 Spielen, 132 Teams, drei Standorten mit sechs Plätzen das bis her größte internationale Hockey-Turnier aller Zeiten.

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Auf dem Bild von rechts: Arno Metzer, Johannes Püttmann, Barbara Eschler, Antje Wiegmann, Peter Körschgen und Dirk Wellen.

 

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