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Mehrheit der Bundesliga-Clubs für Hin- und Rückrunde

Während Befürworter der noch aktuellen Regelung die Attraktivität für Zuschauer und Medien durch die Play-off-Situation ins Feld führen, tendierten die Vereine in der Mehrheit zur Rückkehr zum Hin- und Rückrundenmodus, weil dies der sportlich fairste Weg sei. Dr. Michael Green ist im DHB für den Leistungssport zuständig, und erklärt im folgenden Interview die aktuelle Situation:.

 

Für Sie im Bereich Leistungssport war das Thema Bundesliga-Spielmodus in den letzten Wochen ein ganz intensives. Wie schaut es da aus?

Green: „Wenn man mich als Aktiven fragt, dann finde ich gerade diese Play-off-Situation jetzt mit den Best-of-Three-Serien total cool. Da geht es jetzt über ein paar Wochen richtig um die Wurst. Spielt man Ligamodus mit Hin- und Rückrunde, wird es in der Endphase einige Teams geben, für die es zum Teil früh im Mittelfeld um nichts mehr geht. Aber die Stimmungslage bei den Vereinen besagt ja recht eindeutig, dass es zum Modus mit Vor- und Rückrunde zurück gehen soll. Das müssen und wollen wir auch absolut akzeptieren.“

Dennoch gab es in den letzten Wochen noch einmal Gespräche mit Vertretern der Clubs...

Green: „Ja, wir hoffen, dass es irgendwie möglich ist, die Rückkehr noch um ein Jahr zu verschieben, weil wir 2012 im olympischen Jahr unglaublich enge Zeitfenster haben. Es ist nahezu unmöglich, bei dem durch die Modusänderung dann erhöhten Spielaufkommen in der Liga eine adäquate Olympiavorbereitung hinzubekommen. Unser neuer Sportdirektor Heino Knuf hat da viele Gespräche geführt, und es gab ein paar Signale von Vereinen und auch von anderer Seite, dass dieser Aufschub vielleicht möglich ist. Ich hoffe sehr, dass das noch klappt, weil es die Terminplanungen für 2012 erheblich entlastet.“

Im Raum steht ein Antrag des DHB, die Ligen auf zehn Teams zu verkleinern, wenn es zum Hin- und Rückrundenmodus zurückgeht...

Green: „Das ist richtig. Diesen Antrag müssen wir einfach stellen, weil die Terminprobleme sich auch in den nächsten Jahren eher noch weiter verschärfen werden. Der Weltverband will weitere internationale Turnierformate ins Leben rufen, denen wir uns nicht verschließen können. Wir reden auch nicht, wie einige es fälschlich behaupten, von zwei Spielwochenenden mehr durch die Ligaformat-Umstellung, sondern von sechs oder sieben Spieltagen pro Saison. Deshalb macht es, wenn wir diesen aufwändigeren Modus spielen wollen, einfach nur Sinn, die Ligen zu verkleinern. Letztlich ist die Bundesliga ebenso davon abhängig, dass wir international erfolgreiche Nationalteams haben, wie der DHB von einer starken Liga.“

Was ist mit der Hallen-Bundesliga?

Green: „Auch darüber müssen wir für die Zukunft nachdenken. Wir sind der einzige Verband, der sich zwei Ligen in diesem Umfang leistet. Unstrittig ist, dass wir die positiven Effekte, die das Hallenhockey zum Beispiel für die technische Ausbildung hat, auf jeden Fall erhalten wollen.“

Das komplette Interview lesen sie auf www.hockey.de

 
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