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CHTC-Legende geht von Bord.

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Fans, Mannschaftskollegen, Freunde und der Vorstand sagen DANKESCHÖN

Christian Schulte stand knapp 800mal im Tor des Crefelder HTC

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Drei Titel für meinen Nachfolger .

  FrankDr. Frank Oehmke, sie waren 10 Jahre lang Vorsitzender des CHTC. Eine lange Zeit. Wenn Sie jetzt ein Jahrzehnt zurück denken, warum wollte Frank Oehmke auf den Chefsessel des Crefelder HTC.

Dr. Frank Oehmke: Ich war von Kindesbeinen an Mitglied im CHTC, hatte dort immer eine schöne Zeit und fühlte mich dem Club eng verbunden. Als ein neuer Vorstand gesucht wurde, war für mic sofort klar: nach fast 40 Jahren nur  „Nehmen“ als Mitglied, möchte ich auch etwas zurückgeben.

Einen solchen großen Club zu leiten, ist bestimmt nicht immer einfach. Welche persönlichen Eigenschaften hat Ihnen die Arbeit erleichtert?

Dr. Frank Oehmke: In einer solchen Position braucht man vor allen Dingen einen starken Willen. Und eine Portion Durchsetzungsvermögen. Fast ebenso wichtig ist Organisationstalent und die Wertschätzung gegenüber den anderen Vorstandsmitgliedern, Ehrenamtlern und Mitgliedern des Vereins. Wenn das alles da ist, dann kann man seine persönlichen Ziele und Vorstellungen zum Wohle des Vereins erfolgreich umsetzen.

Neben dem Bau des neuen CHTC-Trainingszentrums werden der großen CHTC-Familie vor allen Dingen die vier nationalen und internationalen Titel des Hockeyteams in Erinnerung bleiben. Wie sieht in dieser Beziehung ihr ganz persönliches Ranking aus?

Dr. Frank Oehmke: Natürlich war der erste Titel, errungen im benachbarten Hockeypark von Mönchengladbach, der wichtigste. Allerdings dicht gefolgt vom Europacup-Erfolg in Holland. Beide Endspiele werde ich nie vergessen. Da war Gänsehaut pur zu spüren. Auch, weil soviele CHTC-Fans vor Ort waren und die Mannschaft zum Sieg geschrieen haben.

Leistungssport in die eine Seite beim CHTC – Breitensport die andere. Vertragen sich die  beiden Philosophien immer miteinander?

Dr. Frank Oehmke: Ein klares Ja! Das eine kann ohne das andere garnicht funktionieren. Erfolgreiche Profimannschaften sind attraktiv und ziehen Mitglieder an. Neue (jugendliche) Mitglieder wiederum „füttern“ die Profimannschaft. Ganz wichtig im CHTC ist ja, dass wir nicht im großen Stil Spieler „kaufen“ wollen und können. Wir möchten soviel Eigengewächse wie möglich an den Bundesligastandard heranführen und in unser Top-Team einbauen.

In Ihrer Abschiedsrede sagten sie, dass Sie im Verein vielen Freunde gefunden haben. Wie definieren Sie Freundschaft?

Dr. Frank Oehmke: Da sind vor allen Dingen Verlässlichkeit, passender Humor und eine ähnliche Sichtweise auf die wichtigen Dinge in der Welt.

Einige Teilnehmer der Mitgliederversammlung wollten sie zum Weitermachen überreden. Aber sie hatten keine Chance. Warum eigentlich nicht?

Dr. Frank Oehmke: Ich persönlich brauche den Wandel und die Veränderung und fürchte sogar, irgendwo zu lange kleben bleiben zu können. Außerdem hat der CHTC soviel Potential an geeigneten „Führungskräften“, die dem Verein neue Impulse geben können – es wäre fahrlässig, auf dieses Potential zu verzichten.

Sie haben nun die Gelegenheit Ihrem Nachfolger ein paar gute Wünsche mit auf den Weg zu geben

Dr. Frank Oehmke: Erstmal Glück und Erfolg. Und das er an seiner Seite immer engagierte Clubmitglieder hat, die mit ihm zusammen das Clubschiff CHTC auf den richtigen Kurs bringen. Und nicht zuletzt ein paar Titel für das Hockeyteam. Allerdings begrenzt auf maximal Drei.

Als Sie noch Vorsitzender waren, mussten Sie für diese Arbeit viel Zeit investieren. Was macht das "normale Mitglied" Dr. Frank Oehmke jetzt mit den zusätzlichen Stunden

Dr. Frank Oehmke: Tennis spielen, Hockey spielen und am Vorstand rumnörgeln….

Vielen Dank für das Interview

Das Gespräch führte Rolf Frangen

 
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