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EM-Bronze für das Deutsche U21-Hockeyteam in Valencia

Valencia 3.9.17 Mannschaftsfoto klein

Das kleine Finale zwischen Gastgeber Spanien und Deutschland hat seine eigene Geschichte. Dazu später mehr. Begonnen hatte das Abenteuer Europameisterschaft für den Bundestrainer und sein Team mit einer erfolgreichen Vorbereitungsphase. Fast alle Länderspiele konnte die Mannschaft für sich entscheiden. Und die Hoffnung wuchs den U21-Titel nach neunzehn Jahren endlich wieder nach Deutschland zu holen. Für einige Spieler wäre es sogar eine Art Titelverteidigung gewesen, da sie im letzten Jahr in Cork/Irland U18-Europameister geworden sind. Darunter auch Linus Michler – Bundesligaspieler beim Crefelder HTC.

Die Gruppenspiele gegen Irland (4:2), Belgien (2:1) und Österreich (4:0) konnten alle gewonnen werden. In der Partie gegen Belgien standen sich zwei Mannschaften in Augenhöhe gegenüber, mit dem besseren Ende für die Deutschen. So ging das DHB-Team am Samstag als Gruppensieger gegen den Tabellenzweiten der anderen Gruppe – die Niederlande – ins Halbfinale. Leider konnten die Deutschen dort nicht ganz das abrufen, was sie sich vorgestellt hatten. Da spielte der offenbar zu große Respekt vor ihrem Gegner eine Rolle und sie hatten einfach zu wenig Vertrauen in die eigenen Stärken - ganz anders als in den Gruppenspielen. So sah man auf der einen Seite überzeugende Holländer und auf der anderen Seite eine leider wenig torgefährliche deutsche Mannschaft. Der Krefelder Linus Michler machte es durch seinen Treffer zum 1:1-Unentschieden noch einmal spannend. Die deutschen Fans hofften auf mehr Gegenwehr ihres Teams, doch dann fingen sich die Jungs von Bundestrainer Valentin Altenburg ein unnötiges Gegentor ein und die Niederländer qualifizierten sich für das Finale. Ein Trost blieb für das deutsche Team, man hatte schließlich gegen den späteren Champion verloren. Denn die Niederlande gewannen das Endspiel gegen Belgien und wurden verdient U21-Europameister 2017.

„Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir das Finale nicht erreicht haben. Aber was uns noch mehr ärgert, ist, dass wir heute nur phasenweise an die Qualität herangekommen sind, die wir in diesem Turnier schon gezeigt haben“, sagte Bundestrainer Altenburg nach dem Halbfinale gegen die Niederlande. „Wir konnten unsere Stärken nicht über längere Phasen durchsetzen, hatten viel zu viele Fehler im Spiel nach vorn und haben den Niederländern so immer wieder die Möglichkeit zum Kontern gegeben. Defensiv waren die Jungs gut, aber die vielen Ballverluste haben uns über das ganze Spiel viel Kraft gekostet. Da haben wir heute auch ein Stück weit Lehrgeld gezahlt. Das können wir deutlich besser, und das wollen wir morgen zum Turnierabschluss auch noch mal klar zeigen.“

Dazu kam es leider nicht. Denn das Spiel um Platz 3 musste leider von den Verantwortlichen der spanischen Mannschaft abgesagt werden. Ihr Team war vom berüchtigten Noro-Virus heimgesucht worden. Deutschlands Gegner Spanien bekam einfach kein spielfähiges Team auf den Platz. So fiel die geplante Rehabilitierung wegen des verpatzten EM-Finales für das deutsche Team ins Wasser. Trotzdem freuten die Jungs über die gewonnene Bronzemedaille und feierten mit allen angereisten Fans ihren Sieg ausgelassen am Strand von Valencia.

Valencia 3.9.17 Linus mit Medaille klein

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