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CHTC “fast” am Ziel der Träume

Vier Punkte gab es beim Doppelspiel-Wochenende für den Crefelder HTC. Torlos trennte sich der CHTC am Samstag gegen den alten Rivalen Mülheim. Sonntag landeten die Schützlinge von Krefelds Trainer Matz Mahn einen 4:1-Sieg über Nürnberg.

Bild: Er war in beiden Wochenend-Begegnungen der auffälligste Krefelder Offensivspieler: Lars "Laser" Conzendorf

Der Endrunden-Gastgeber, der Mannheimer HC, ist das erste Herren-Team, das sich mit 47 Punkten bei noch ausstehenden zwei Partien vorzeitig ein Ticket für das Final Four 2016 gesichert hat. Dahinter in Lauerstellung der Crefelder HTC (42 Punke) mit sechs Punkten Vorsprung auf den sich in Lauerstellung befindlichen UHC Hamburg (38 Punkte) auf Platz fünf, der noch ein Nachholspiel zu absolvieren hat. Dazwischen, mit je 41 Zählern, auf dem dritten und vierten Rang RW Köln und der Harvestehuder THC. Rein rechnerisch kann der CHTC also noch aus den Final-Four-Rängen herauspurzeln. Hätte man das samstägliche Westderby gegen Uhlenhorst Mülheim gewonnen, wäre die Qualifikation für das Halbfinale am 4. Juni nahezu gesichert gewesen. Aber die Begegnung endete bei tollem Wetter mit einem 0:0-Unentschieden. Aber es war ein Remis der besseren Sorte. Kurz gesagt, dass Spiel hatte einiges parat: Viele Torchancen, spektakuläre Paraden, aber leider keine Tore. Die größte Chance der Krefelder bot sich Florian Pelzner in der Anfangsphase, doch sein Abschluss wurde von Lennart Küppers überragend entschärft. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Mülheim die meist klareren Torchancen hatte, aber am glänzend aufgelegten Mark Appel verzweifelte. Ohne Tore ging es dann für beide Mannschaften in die Kabinen.

Auch Durchgang zwei spielte sich auf Augenhöhe ab. Wie in Halbzeit eins hatte Mülheim auch jetzt die besseren Möglichkeiten, aber auch zwei Strafecken konnte die Mannschaft von Tina Bachmann nicht in einen Führungstreffer ummünzen. Beide Mannschaften kämpften um ihre Gelegenheiten und jeden Zentimeter Raum. Doch die zwei überragend agierenden Torhüter Küppers und Appel waren unüberwindbar. Am Ende konnten sich beide über einen “Shut-out” freuen.

„Wir nehmen den Punkt gerne mit, Mülheim hatte zwar die besseren Möglichkeiten, aber wir haben gut gekämpft und uns mit einem starken Mark Appel zwischen den Pfosten diesen Punkt erarbeitet“, fasste CHTC-Cheftrainer Matthias Mahn die 70 Minuten zusammen.

Nach dem torlosen Remis vom Vortag wollte der Crefelder HTC seine Endrunden-Ambitionen gegen die Gäste aus Nürnberg untermauern. Die Mannschaft von Matthias Mahn zeigte sich dabei im Vergleich zum Vortag klar verbessert und setzte sich am Ende mit 4:1 (2:0) überzeugend durch. Am Sonntag empfing der Crefelder HTC mit dem Nürnberger HTC einen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel, der noch jeden Punkt braucht, um das Abstiegsgespenst zu verbannen. Krefeld begann mit hohem Tempo. Tomasz Gorny flankte den Ball nach acht Minuten punktgenau in den Kreis zu Christian von Ehren, der den Ball nur noch ins leere Tor drücken musste. Die Nürnberger fanden zunächst schwer ins Spiel und wurden von Linus Butt in der 13. Minute kalt erwischt. Er brachte den Ball bei der ersten Strafecke im Tor der Nürnberger unter und erhöhte auf 2:0 für den CHTC. Der CHTC war weiterhin die bessere Mannschaft und ließ Ball und Gegner laufen, doch ein weiterer Treffer wollte nicht mehr gelingen.

Nürnberg kam dann besser aus der Kabine und drückte auf den Anschlusstreffer. In der 52. Minute wurden dann die Bemühungen der Franken belohnt. Maxime Cerulus bekam einen Abpraller auf den Schläger und markierte das 1:2 (52.). Spielentscheidend war dann wohl der Treffer des polnischen Nationalspielers, Tomasz Gorny, in den Reihen des CHTC. Er drückte per Stecher den Ball zum 3:1 über die Nürnberger Torlinie (53.). Die Nürnberger versuchten in der Folge nochmal alles, nahmen den Torwart kurz vor Schluss raus, doch es half alles nichts. Sven Alex traf mit der Schluss-Sirene zum 4:1-Endstand.

„Wir haben schnell nach vorne gespielt, gut kombiniert und unsere Chancen im Gegensatz zu gestern genutzt. Wir haben noch zwei schwere Spiele gegen den Berliner HC und gegen Köln, wollen aber natürlich unseren Playoff-Platz verteidigen”, kündigte Krefelds Cheftrainer Matthias Mahn an.

 

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