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Olympiasieger von 1992 in Barcelona feierten in Spanien ihr 25-jähriges Goldjubiläum

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Bild: 25 Jahre danach! Die Olympischen Goldjungs vor der Partie gegen die spanische Auswahl in Barcelona. Unten links: Klaus Michler vom Crefelder HTC.


Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona erlebte der Deutsche Hockey Bund wohl seine erfolgreichsten Stunden. Die Männer wurden Olympiasieger und die Damen gewannen die Silbermedaille. Zum 25-jährigen Jubiläum dieses Erfolges reiste das damalige deutsche Herrenteam (22. – 25. Juni) fast komplett noch einmal an die Stelle ihres großen Triumphes und besiegte dabei ein spanisches Auswahlteam mit 4:3-Toren. Dreifacher Torschütze war Sven Meinhardt. Natürlich wurde auch gefeiert und in Erinnerungen an die olympischen Tage vor 25 Jahren geschwelgt. Damals und heute dabei Klaus Michler vom Crefelder HTC. „Den Gewinn einer olympischen Goldmedaille kann man nie vergessen“, erzählt Klaus Michler. „Von der Idee nach 25 Jahren noch einmal an den “Tatort“ zurückzukehren waren wir alle begeistert und die Barcelonafahrt hat uns noch enger zusammen geschweißt“.

Nach der Goldmedaille von 1972 in München machte das deutsche Herren-Hockey in den 80er Jahren eine schwierige Zeit durch. Man war immer nahe dran eine große Meisterschaft zu gewinnen, scheiterte am Ende immer wieder knapp. So gab es bei den Olympischen Spielen 1984 und 1988, den Weltmeisterschaften 1986 und 1990 sowie den Europameisterschaften 1983 und 1987 statt des Titels stets nur zweite oder dritte Plätze. Im Oktober 1990 kam es zu einer im deutschen Hockey bislang einmaligen Revolte der Spieler, die eine weitere Zusammenarbeit mit dem seit 1974 im Amt befindlichen Bundestrainer Klaus Kleiter ablehnten und ihren Wunschkandidaten Paul Lissek beim DHB-Präsidium durchdrückten. Ihm gelang ein Einstieg nach Maß. Schon 1991 wurde Deutschland Europameister und Champions-Trophy-Sieger. Also fuhr Deutschland als Favorit nach Barcelona und das Team hielt dem Druck stand. Sie rangen in einem atemberaubenden Halbfinale Pakistan nach Verlängerung nieder und besiegten dann im Endspiel Australien. Zwei Traumtore des Gladbachers Michael Hilgers bescherten den verdienten 2:1-Erfolg. 20 Jahre nach München war das zweite Olympiagold perfekt.

Von den Damen erwartete niemand einen Platz auf dem Treppchen. Zwar ließen die beiden zweiten Plätze bei der EM und der Champions Trophy sowie dem Sieg beim Olympia-Qualifikationsturnier (alles 1991) aufhorchen, doch für eine olympische Medaille schien es noch zu früh.

Spätestens der 1:0-Vorrundensieg über Titelverteidiger Australien war der Durchbruch und nach dem verdienten 2:1 im Halbfinale gegen Großbritannien war eine Medaille bereits sicher. Gegen Spanien stand es im olympischen Endspiel der beiden Außenseiter nach 70 Minuten 1:1. Franziska Hentschel hatte per Strafecke für den gerechten Ausgleich gesorgt. Als die jungen Deutschen in der Verlängerung mehr zuzulegen hatten und auf die Entscheidung drängten, platzte ein Konter der Gastgeberinnen dazwischen und beendete die deutschen Goldträume. Nach der ersten Enttäuschung war allen schnell klar: Die Mannschaft hat Silber gewonnen und nicht Gold verloren. Zum Silber-Team gehörte auch Anke Wild, die Mutter des aktuellen CHTC-Bundesligaspielers Felix Wild. Damit ist auch bei den Damen die Verbindung zum Crefelder HTC perfekt gelungen.

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