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Der Vizechef des Crefelder HTC, Dirk Wellen, prophezeit im 3. Teil unseres großen Interviews, dass durch dieses Zentrum auf absolutem Bundesliga-Niveau erfolgreiche Zeiten in der Vreed anbrechen werden.
Die Baukosten für das Zentrum betrugen insgesamt 800 000 Euro. Das Land NRW (305 000 Euro) und die Stadt Krefeld (225 000 Euro) gaben die entsprechenden Zuschüsse aus den Fördertöpfen. 200 000 Euro bezahlt der CHTC und 70 000 Euro ergaben sich aus Spenden. Was bedeutet dieses Haus für den Verein?
Dirk Wellen: Seit August ist das Gebäude im Einsatz und wir haben schon bei den verschiedensten Gelegenheiten erlebt, wie das den Club nach vorne bringt. Bei den Bundeligaspielen z.B. kann man jetzt vom Balkon aus das Geschehen auf dem Platz beobachten und hat dabei einen phantastischen Überblick. Wir können Gäste einladen, wobei wir die Bezeichnung VIP-Bereich unbedingt vermeiden möchten. Aber wir können halt den Sponsoren und anderen Interessenten ganz neue Hockeyperspektiven präsentieren. Dazu hat das Zentrum seine Feuertaufe hinsichtlich von Nachwuchländerspielen und Pokalturnieren glänzend bestanden. Die Spielerinnen und Spieler haben dabei optimale Bedingungen vorgefunden. Aber auch im normalen Tagesgeschäft bedeutet das Haus ein Riesenfortschritt. Allein im Kraftraum können bis zu 10 Sportlerinnen und Sportler gleichzeitg trainieren. Im Winter findet dort jetz auch Übungseinheiten der Tenniscracks statt und auch die Hobbyspieler treffen sich zur Gymnastik und zum Krafttraining unter Anleitung eines fachkundigen Trainers. Das ist wirklich ein großer Schritt in die richtige Richtung, für Hockey und für Tennis.
Wie wär es jetzt mit einer kurzen - ich sag mal - Inhaltsangabe des Hauses - für alle diejenigen, die es noch nicht kennen?
Dirk Wellen: Das neue Trainingszentrum hat eine Grundfläche von 245 Quadratmetern. Auf drei Ebenen gibt es eine Nutzfläche von 642 Quadratmetern. Vier moderne Umkleideräume, ein Kraft- und Gymnastikraum, zwei Besprechungsbüros, ein Trainerbüro, Zuschauer-WC, ein Dopingkontrollraum und eine Lehrgangsküche befinden sich ebenfalls im Haus. Dazu kommt ein Bereich für die medizinische und physiotherapeutische Behandlung. Eine Geothermie-Anlage soll die laufenden Kosten reduzieren.
(Der letzte Teil des Gespächs behandelt das wichtige Thema "Nachwuch für den CHTC") |