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Die über 100 mitgereisten Krefelder Hockeyfans überschütteten ihre Lieblinge noch lange nach Ende der Partie in Mannheim mit Lob und viel Applaus. Das als Favorit in die Partie gegangene Mannheimer Team siegte nach Overtime, letztendlich auch verdient, mit 7:4-Toren. Krefelds Coach haderte nach Ende des Spiels mit den beiden Schiedsrichtern: "Die kniffligen Situationen im Spiel wurden fast immer gegen uns entschieden. Aber damit muss man leben, wenn man im fremdem Gehege antreten muss. Wir waren in vielen Situationen zu vorsichtig und haben auf Sicherheit gespielt, anstatt mit mehr Risiko den Erfolg in der Offensive zu suchen. Bis zum Ende der regulären Spielzeit war es eine Aufeinandertreffen in Augenhöhe. Oft neutralisierten sich beide Mannschaften, so dass die Stürmer insgesamt weniger zum Torschuss kamen, als es sonst beim Hallenhockey üblich ist".
Für die Zuschauer in der ausverkauften Mannheimer Irma -Röchling-Halle war es auf jeden Fall ein Hallenhockey-Leckerbissen. Spannend und spetakulär. Der Spielstand nach 2x30 Minuten war 4:4-Unentschieden. Schon zu Beginn der dann fälligen 2x7,5-minütigen Verlängerung spürte man, das den Jungs vom CHTC etwas die Puste auszugehen schien. Das nutzen die cleveren Mannheimer aus, und entschieden durch drei Treffer in der Over-Time dieses denkwürdige Viertelfinal-Match für sich.
Viermal traf alleine der frühere CHTC-Crack und Nationalspieler Matthias Witthaus. Dreimal davon nach einer Strafecke. Da nutze es auch nichts,. dass die Krefelder Fangemeinde lautstark skalierte: "Witti, Du bist ein Krefelder!!!" Die von Witthaus erzielten Tore wurden natürlich seinem neuen Club, dem Mannheimer HC, gut geschrieben. Die übrigen Torschützen für Mannheim waren Patrick Hablawetz, Fabian Pehlke und Nicolas Emmerling. Die Treffer für den CHTC erzielten Thomas Kalda, Oskar Deecke, Felix Klein und Patrick Schmidt.
Mannschafts-Kapitän Jochen Michely bedankte sich noch einmal, sichtlich mitgenommen und auch enttäuscht von der Niederlage ,bei den mitgereisten CHTC-Fans "Das war schon zu Beginn des Spieles ein Gänsehaut-Feeling für uns. So viele Krefelder hier in der Mannheimer Halle zu sehen. Noch einmal DANKE für die Unerstützung in der gesamten Hallensaison. Wir hätten uns gerne für die Endrunde qualifiziert, aber Mannheim war zugegebenermassen einen Tacken besser als wir. Viellleicht können wir die positiven Eindrücke aus dieser Hallenrunde in die Freiluftsaison mitnehmen, und dort die erhoffte Aufhohljagd beginnen." |