| Holländischer Nationalcoach ist neuer Sportlicher Leiter beim CHTC |
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Wie gings dann weiter mit dem Hockey? Robin Rösch: Zuerst musste ich natürlich das Einmaleins des Hockeys lernen. Dann spielte ich in den verschiedenen Nachwuchsteams des HC Englisches Institut Heidelberg. Besonders erfolgreich war dann mein Mitwirken bei den Junioren und Senioren. Früh merkte ich auch, dass ich viel Spaß daran habe, mein Wissen als Trainer weiter zu geben, und so wurde ich als Übungsleiter des kleinsten Nachwuchses eingesetzt Aber schnell war doch klar, dass Robin als Spieler und Trainer grosses Talent entwickelte? Robin Rösch: Mein größter Wunsch war es, in der 1. Bundesliga auflaufen zu dürfen.. Die Verantwortlichen beim Berliner Hockey Club gaben mit auch gottseiidank schon mit 18 Jahren diese Möglichkeit. Nebenbei verdiente ich mir auch als Trainer erste Sporen. Mit der Jugend-Mannschaft gewann ich z.B. die Deutsche Meisterschaft. Und Berlin wurde zunächst ihre neue Heimat? Robin Rösch: So ist es. Neben Hockey baute ich erstmal das Abitur. Nachdem dieser wichtige Schritt hinter mir lag, begann ich zu studieren. Und zwar Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin. Aber Hockey bestimmte auch weiterhin einen großen Teil meines Lebens. Ich arbeitete als Jugendkoordinator, Trainer und Coach in diversen Mannschaften des Berliner HC, und zum Abschluss meiner Zeit beim BHC dann zusätzlich auch als Bundesligatrainer. Aber in Deutschlands größter Stadt gibt es mehr Vereine, die sich dem Hockey verschrieben haben? Robin Rösch: Das ist wohl wahr. Meine zweite Station in der Hauptstadt war dann der Berliner SV 1892, Auch dort habe ich eine große Fülle an Aufgaben übernommen. Absolut unvergessen ist dabei die Aufstiegsserie bei den Herren. Von der Verbands- in die Bundesliga, Das erlebt man nicht überall. Aber irgendwann zog es Robin Rösch in den "goldenen" Westen? Robin Rösch: Der Grund war ganz einfacher Natur. Ich wollte an der Trainer-Akademie in Köln studieren. Und in Mönchengladbach, wo ich seitdem meinen Wohnsitz habe, übernahm ich die Bundesliga-Mannschaft des Gladbacher Hockey und Tennis Clubs Sowie die Arbeit des Jugendkoordinators. Der größte Erfolg in dieser Zeit war sicher der Gewinn der Deutschen Meisterschaft der Herren. Also nationale Erfolge haben Sie eine Menge gesammelt. Die nächsten sportlichen Ziele waren dann internationale Trophäen? Robin Rösch: Nach sechs Jahren GHTC war es dann wieder mal Zeit für mich meinen Hockey-Horizont zu erweitern. Und in den Niederlanden wird Spitzenhockey gespielt, wie man ja weiss. Ich bekam Trainerjobs bei den Erstligisten aus Eindhoven und Den Bosch (Herren) und gewann mit den Damen von Den Bosch 2009 den Europapokal der Landesmeister. Seit 2005 bin ich auch Trainer der Niederländischen Herren-Hallen-Nationalmannschaft. Neben dem Aufstieg in weltweite A-Gruppe sind sicher der 3. Platz bei der Europameisterschaft sowie der 5. Platz bei der diesjährigen Hallen-WM als besondere Erfolge zu nennen. Die nächste Station von Robin Rösch war dann die Ruhrmetropole Essen. Robin Rösch: Für drei Jahre schloss ich mich dem ETUF aus Essen als sportlicher Leiter und Trainer/Coach an. Die Aufgabe dort war nicht von Pappe. Denn die Jugendarbeit lag ziemlich danieder und musste neu aufgebaut werden. Inzwischen funktioniert es dort eingermassen. Als Beweis dient da wohl der 3.Platz bei der Deutschen Meisterschaft und das oberste Siegertreppchen des WHV. Mit den Herren gelang 2010 ungeschlagen der Doppelaufstieg in die Regionalliga West. Und nun gehen Sie beim CHT an den Start? Robin Rösch: Und das erfüllt mich großer Freude und mit Stolz. Ab der kommenden Feldsaison werde ich mein Wissen und meine Erfahrung an die vielen, im positiven Sinne, hockeyverrückten Kids, Jugendlichen und Erwachsenen beim CHTC weiter geben. Zusammen werden wir ganz bestimmt noch viele erfolgreiche Momente erleben. Danke für das Gespräch und die vielen Infos über Sie. |

Die Verpflichtung von Robin Rösch als Sportlicher Leiter wird in Hockey-Insiderkreisen als echter "Hammer" bewertet. Robin Rösch ist vierzig Jahre alt, verheiratet und hat mit seiner Gattin zusammen zwei Kinder, den 8-jährigen Justus und das Nesthäkchen Nele, gerade mal 6 Jahre jung. Er wurde in Schwenningen am Neckar geboren, und zog dann mit seiner Familie nach Freiburg. Die meiste Zeit seiner Kindheit und Jugendzeit verbrachte er allerdings in Heidelberg. Nach der Grundschule gings ab aufs Gymnasium. Seine neue Schule war das "Englische Institut Heidelberg", mit dem sportlichen Schwerpunkt Hockery. Klar, dass auch der kleine Robin seine Liebe zum Hockeysport entdeckte.
