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Damen sind Oberliga-Herbstmeister

Es ging nicht gut los für die Mannschaft des Krefelder Trainers Uli Köppen. Im Stile einer Spitzenmannschaft nutzen die Domstädterinnen eine Unachtsamkeit in der CHTC-Abwehr schon in der ersten Minute eiskalt aus. Dieses schnelle 1:0 hinterliess bei den Krefelderinnen Spuren. Erst ab Minute fünf waren sie endlich im Spiel angekommen und übernahmen nach und nach die Kontrolle über das Geschehen. Die logische Konsequenz: Der Ausgleich von Laura Schmitz in der 12. Minute. Danach packte das Team die Brechstange aus, agierte viel zu offensiv und lief mehmals in blitzgefährliche Konter der Schwarz-Weissen. Einer dieser Angriffe endete mit einer Kölner Strafecke. Und fast mit der Pausensirene ging Kön mit 2:1 in Führung.

Davon musste man sich in der Pause erst einmal erholen. Und sich neu motivieren. Denn es war für das Team von Uli Köppen eine ganz neue Situation: "Zum ersten Mal trafen wir in dieser Spielzeit auf einen gleichwertigen Gegner", bemerkte Uli Köppen nach der Partie. "Meine Mädels haben von Beginn an in dieser zweiten Halbzeit eine Menge Druck auf das Kölner Tor aufgebaut". Einbahnstraßen-Hockey war angesagt. Ab und zu konterten die Kölnerinnen auf eigenem Platz, agierten aber meist ziemlich harmlos. Endlich, in der 57. Min., erzielte Kim Pelzner den erlösenden und hochverdienten 2:2-Ausgleich. "Jetzt gehts los", dachten alle, Krefeld wird es schon richten. Es waren ja noch gut 10 Minuten zu spielen. Aber der Ball wollte einfach nicht ins Kölner Gehäuse. Nochmals Coach Uli Köppen: "Es war mal wieder ein Spiel der vergebenen Chancen. Die ganze Mannschaft hatte nicht ihren besten Tag erwischt. Das wir effizienter spielen können, haben wir ja schon mehrmals bewiesen". Allerdings fehlten, aus den verschiedensten Gründen, vier Leistungsträgerinnen im Krefelder Team. Gut, das man sich in der CHTC-Familie gegeseitig hilft. So war es keine Frage, dass die „Altstars“ Anja Wellen und Mari Mahn in dieser personell prikären Situation ausgeholfen haben. "Ohne Sie hätten wir in Köln keinen Punkt geholt", bedankte sich der Trainer. "Beide haben sich unglaublich für diese Mannschaft eingesetzt und haben einen großen Anteil an diesem Ergebnis". Durch dieses Unentschieden beim ärgsten Konkurrenten sind die Krefelderinnen im Moment das Maß aller Dinge in ihrer Oberliga-Gruppe und können beruhigt als "Herbstmeister" in die Feldhockey-Winterpause gehen.

Weiter geht es jetzt in Halle. Erstes Heimspiel in der Sporthalle der Kurt-Tucholsky-Schule:

 

 
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