| Endrunde verpasst |
|
Das hätte so schön sein können. Wenn sich das CHTC-Team von Coach Frank Staegemann für das Finale qualifiziert hätte, dann wären die besten vier Nachwuchsmannschaften Deutschlands zum "Finalfour"-Turnier am kommenden Wochenende nach Krefeld gehommen. Doch es kam anders. Der CHTC begannn zwar forsch und sehr offensiv. Das erste Mal jubeln konnten dagegen die Spieler des UHC. Nach einer Ecke ging Hamburg mit 1:0 in Führung. Kurz darauf zappelte der Ball im Hamburger Tornetz. Doch die Schiedsrichter gaben das eigentlich korrekt erzielte Tor nicht. CHTC-Akteur Ricki Klein erholte sich schnell von diesem Schock, und glich ein paar Minuten später endlich zum 1:1 für Krefeld aus. Durch zwei schnell vorgetragene Konter ging das Team aus Hamburg wieder in Führung. Zwei Tore Vorsprung für den Favoriten. War das schon so etwas wie die Vorenscheidung? Wohl kaum, denn Mert Danki sorgte noch vor der Pause für den den 3:2-Anschlusstreffer für seine Krefelder Farben. Nach Wiederanpfiff hatten die CHTC-Akteure und deren Anhang Grund zum Jubeln: Lukas Grünen nutzte eine Ecke zum Ausgleich. Und das in Unterzahl. Aber der UHC ging erneut in Führung. Und wieder glich der CHTC aus. Das Spiel entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Hamburg legte wieder vor und erzielte die Führung durch einen unberechtigten Siebenmeter. Wenig später fiel bei Krfefelder Unterzahl sogar das 4:6. Aber der CHTC-Nachwuchs gab nicht auf. Lars Conzendorf besorgte den erneuten Anschlusstreffer zum 5:6. 50 Sekunden vor Schluss dann die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich: Der CHTC - immer noch in Unterzahl - bedrängt das Hamburger Tor. Aber der Ball will einfach nicht ins Netz. So bleibt es schließlich bei dieser knappen Niederlage. Insgesamt war es eine Top-Leistung der Krefelder Mannschaft. Gegen ein Team, dass 2010 Vizemeister geworden ist, und sich für die Meisterrunde 2011 auf einigen Positionen noch verstärkt hat. Im bedeutungslosen Spiel am Sonntagmorgen gewann die männl-Jugend-A des CHTC 3:2 (2:1) gegen Hannover 78. Torschützen: Lukas Grünen, Ricki Klein und Ruben Knorr. |


