| Berlin ist eine Reise wert . . . |
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Die zwei Wochen ohne Punktespiele haben den CHTC augenscheinlich nicht aus dem Tritt kommen lassen. Sie übernahmen am Samstag, sofort nach Anpfiff, das Kommando und drängten die Mannen vom Berliner HC in die Defensive. Schon nach 6 Minuten konnten die zahlreichen Besucher auf der Gerd-Wellen-Hockeyanlage am Stadtwald in Krefeld jubeln. Europameister Linus Butt verwandelte eine Strafecke unhaltbar zum 1:0 ins Berliner Gehäuse. Rätselhafterweise schlichen sich nun einerseits immer mehr Fehler bei den Krefeldern ein, und andererseits kamen die Berliner immer besser ins Spiel. Nur CHTC-Goalie Niklas Sakowsky behielt die Übersicht. Durch seine Paraden konnten das CHTC-Team die knappe Führung zur Halbzeitpause mit in die Kabine nehmen. Trotz mehrerer Großchancen, hüben wie drüben, stand es nach sechzig Minuten immer noch 1:0. Dann traf der Berliner Jonas Gomoll per Stecher zum 1:1-Ausgleich. Die CHTC.Akteure brauchten ein paar Minuten, um dieses Gegentor zu verdauen. In der 67. Minute starteten sie dann einen der schönsten Anfgriffe der Partie. Und der führte wieder zu einer Strafecke. Wieder schoss Linus Butt. Christian Tanck fälschte den Schuss, unhaltbar für den Berliner Keeper, ab. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Die beiden niederländischen Schiedsrichter, Roel van Eert und Frank van Olphen, verhängten eine Zeitstrafe gegen den CHTC. Der Berliner Trainer nahm daraufhin seinen Torhüter aus dem Spiel, und ersetzte ihn durch einen weiteren Feldspieler. Diese Massnahme erwies sich als erfolgreich. Der Berliner Pit Arnold flankte in den Krfefelder Schusskreis und sein Teamkollege Anton Ebeling verwertete das Zuspiel, und erzielte den 2:2-Endstand. "Das ist schon extrem ärgerlich, so auf der Zielgeraden eines Spiels noch den Ausgleichstreffer kassieren zu müssen. Aber die Berliner haben viel Druck gemacht, und alles in allem geht die Punkteteilung in Ordnung", meinte CHTC-Coach Matz Mahn nach der Partie gegen den Berliner HC.
Überwintern auf Platz fünf heißt nicht, dass das Team jetzt in den gemeinschaftlichen Winterschlaf verfällt. Im Gegenteil: Schon am 11. November startet die Hallenhockey-Bundesligasaison mit einem Derby. Die Begegnung gegen Uhlenhorst Mülheim beginnt um 20 Uhr in der Sporthalle der Kurt-Tucholsky-GS, Krefeld, Alt-Gladbacher-Str. Bild: Peter Dobson |

Am Sonntagmorgen ging es dann per Flieger zum letzten Vorrundenspiel der Feldhockeysaison 2011/12 nach Berlin. Von Beginn an machten die Samt- und Seidenstädter Druck. Blau-Weiss Berlin hatte dem zuerst nicht viel entgegen zu setzen. Folgerichtig ging der CHTC in der 13. Minute in Führung. Torschütze war Tobias Bergmann. Eine kollektive Auszeit der Krefelder bescherte den Berlinern dann meherer Torchancen. Eine nutzen sie zum 1:1-Ausgleich. Eine 15-minütige Strafzeit gegen den CHTC-Akteur Peter Dobson weckte die Krefelder wieder auf. Und der CHTC-Kapitän Jochen Michely (32.Min.) vollendete nach phantastischer Vorarbeit von Oskar Deecke zum 2:1-Pausenstand. Der Sieg geriet in der zweiten Halbzeit kaum noch in Gefahr. Linus Butt erhöhte in der 58. Minute zum 3:1. Das war auch gleichzeitg der Endstand. Die vier "Berliner"-Punkte für den CHTC bedeuten den 5. Platz. Nicht nur Trainer Matthias "Matz" Mahn freut sich über diesen Tabellenplatz am Ende der Vorrunde: "Die ganze Mannschaft hat eine Super-Leistung gezeigt. Allen voran unsere beiden Eurofighter Oskar Deecke und Linus Butt. Jetzt haben wir schon 11 Zähler mehr auf dem Konto als zum gleichen Zeitpunkt im vorigen Jahr. Das sagt doch alles".
