Final Four Krefeld 2018  

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Am Ende fehlte dem CHTC das oft zitierte Quäntchen Glück.

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Foto: Dirk Markgraf

Hamburg kann sich ohne Übertreibung als Mekka des Hallenhockeys in Deutschland bezeichnen. Am letzten Sonntag wurden in Stuttgart die Damen vom Club an der Alster Deutsche Meisterinnen. Sie schlugen in einem spannenden Finale den Düsseldorfer HC mit 2:1-Toren nach Penaltyschießen. Bei den Herren siegte der UHC Hamburg, der seinerseits den Club an der Alster mit 8:5-Toren in die Schranken verwies.

Ins Finale kamen die  Alsteraner durch einen 6:2-Erfolg über den Crefelder HTC: „In der ersten Halbzeit hatten wir richtig was zu knabbern an den Krefeldern, im zweiten Durchgang waren wir – so habe ich es gesehen – einfach die bessere Mannschaft“, so kommentierte Jonathan Fröschle, dreifacher Torschütze für den Club an der Alster, nach Ende des Halbfinals kurz und knapp die eben erlebte Partie.

Dabei hatte für die Krefelder in der Stuttgarter SCHARRena alles nach Plan begonnen. In der vierten Spielminute tankte sich Felix Klein, neben Janick Eschler Krefelds Toptorschütze in dieser Hallenspielzeit, auf der linken Seite durch und erzielte mit toller Einzelleistung seinen achtzehnten Saisontreffer. Die Antwort der Hamburger ließ nicht allzu lange auf sich warten. Jonathan Fröschle verwandelte eine Strafecke und ließ dabei Krefelds Schlussmann Mark Appel keine Abwehrchance. In der Folge erspielte sich der CHTC einige Chance aus dem Spiel heraus und der Matchplan, den Trainer Matz Mahn seinen Jungs mit auf den Weg gegeben hatte, begann Früchte zu tragen. Janick Eschler hatte sogar in der 20. Minute eine Chance im Doppelpack. Doch er konnte aus kürzester Distanz den Hamburger Torhüter Felix Reuß trotz Nachschussmöglichkeit nicht überwinden. Das allerdings gelang eine Minute vor der Halbzeitsirene seinem Teamkollegen Constantin Illies, der in einer unübersichtlichen Situation im Hamburger Schusskreis am schnellsten reagierte und den 2:2-Ausgleich erzielte.

Der zweite Durchgang begann genauso ausgeglichen. Aber desto länger die Partie dauerte, umso mehr nahmen die Hanseaten das Heft in die Hand. Vor allen Dingen setzten sie mit Einzelaktionen Akzente. So zum Beispiel Jesper Kamlade, der in der 39. Minute auf seinem Weg von der Mittellinie aus bis in den Schusskreis mehrere Krefelder umspielte und dann im Fallen das 3:2 erzielte. Fröschle baute die Führung in der 44. Minute aus. Krefelds Nationaltorhüter Mark Appel sorgte in der Folgezeit durch mehrere Glanztaten dafür – auch bei zwei weiteren Hamburger Ecken – das der Club an der Alster nicht durch ein weiteres Tor für die Vorentscheidung sorgen konnte. Doch in der 55. Minute war auch er machtlos. Per Ecke erzielte Carl Alt das 5:2. Postwendend nahm Krefelds Trainer seinen Goalie aus dem Kasten und ersetzte ihn durch den Routinier Linus Butt als sechsten Feldspieler, um den Druck auf den Club an der Alster zu erhöhen. Doch es war wieder Jonathan Fröschle, der ins leere Tor der Krefelder traf. Der CHTC kämpfte weiter und traf eine Minute vor Schluss nach einer Ecke nur den Pfosten und auch Oskar Deecke brachte den Ball Sekunden vor dem Ende nicht mehr über die Linie.

Krefelds Trainer Matz Mahn, der nach sieben Jahren als Coach des Krefelder Bundesligateams seinen Abschied nimmt, sagte nach dem verlorenen Halbfinale: „In der ersten Halbzeit haben wir unseren Matchplan minutiös erfüllt. Nur Tore haben gefehlt. Im zweiten Durchgang waren die Hamburger besser, allerdings ist unsere Niederlage zwei Tore zu hoch ausgefallen. Trotzdem einen herzlichen Glückwunsch in Richtung Club an der Alster zum Erreichen des Finales“.  Natürlich dankte der scheidende Trainer seiner Mannschaft, seinem gesamten Staff und allen, die ihn bei seiner Arbeit unterstützt haben noch einmal herzlich: „Es kommt schon Wehmut auf, wenn man realisiert, dass es nun zu Ende ist – aber wie sagt man – alles hat seine Zeit. Heute Abend werden wir zusammen bei der Playersparty noch ein paar Bierchen trinken und feiern. Und so ganz ohne Hockey werde ich auch in Zukunft nicht auskommen müssen“.








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